Sommerlager 2018

Tag 1

Sonntag, 15.07.2018

 

 

 

Um 14:00 Uhr ging es am Busterminal in Bad Ischl los. Das Gepäck, die Essensvorräte und das Lagermaterial wurden im Anhänger unserer Kutsche verstaut und die Kinder trennten sich mit Vorfreude auf die kommende Woche von ihren Eltern.
Nach einer kurzen Begrüßung im Bus fuhren wir endlich los. Eine zweistündige Fahrt später kamen wir dann zur Freude aller in der Western City, auch Saalbach genannt, an. Nun war es soweit, alle zuvor eingeräumten Sachen mussten ins Haus getragen werden, daher wurde eine Menschenkette gebildet und in Windeseile war alles dort, wo es sein sollte. Dann konnten alle Fußballbegeisterten das mit Spannung erwartete WM – Finale live mitverfolgen.

 


Zur Signation „Cotton Eyed Joe“ trafen wir uns alle im Speiseraum wieder und aßen Büffel mit Brot á la Frankfurter.

 


Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter im Programm. Unsere (noch) zerstrittenen Indianer & Cowboys stellten sich vor und die Lagerregeln wurden besprochen. Anschließend wurden Briefkästen gestaltet, um immer mit allen in Kontakt zu bleiben.

 

Tag 2

Montag 16.07.2018

 

 

 

 

Pünktlich um halb acht wurde das Western-Dorf mit Spritzpistolen „sanft“ geweckt. Nach einer Runde „Komm mit lauf weg“ wurde ausgiebig gefrühstückt. Gestärkt konnten wir dann in den Tag starten und mit unserem Programm beginnen.

 

Da die Bewohner sich fürchterlich gestritten hatten, sind alle wutentbrannt in die Wüste entschwunden, wo sie schmollten. Mit vereinten Kräften konnten die Neuankömmlinge den Streit schlichten und die Versöhnung hervorrufen.

 

 

 

Um die neu gewonnene Gemeinschaft zu feiern, wurde am Nachmittag ein großes Dorffest veranstaltet. Bei verschiedenen Stationen konnte jeder seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zum Beispiel beim Dosenschießen, Sackhüpfen oder Dreibeinlauf tobten sie sich gemeinsam aus.

 

 

 

Am Abend gingen die Jüngeren dann noch auf Glühwürmchenjagd, was sich wegen der beginnenden Dunkelheit als gar nicht so einfach herausstellte. Allerdings konnten alle Aufgaben erfolgreich gelöst werden. Die Älteren mussten sich derweil als Brückenbauer versuchen. Weil, wie wir alle wissen, jeder so seine Eigenheiten hat, benötigte dieses Unterfangen viel Zeit.

 

Nach einem ereignisreichen Tag legten sich alle Dorfbewohner voller Freude in ihre Tipis schlafen.

 

Tag 3

 

Dienstag 17.07.2018

 

 

 

 

 

Mit Indianergeheule wurden unsere Dorfbewohner geweckt und sogleich zum Klupperlfangen ermutigt. Nach einem ausgiebigen Frühstück durften sie ihre Kreativität unter Beweis stellen, indem sie unseren Marterpfahl verzierten, Perlenketten, Traumfänger oder Haarschmuck bastelten.

 

 

 

Nach diesem etwas entspannten Vormittag starteten alle gut gestärkt ins Nachmittagsprogramm. Das Spurenlesen wurde erlernt, indem die Neuankömmlinge durch Fotos von Station zu Station finden mussten. Hierbei wurden diverse Aufgaben, wie Memory, Staffellauf oder menschliche Kunstwerke gemeistert.

 

 

 

Am freien Abend konnte jeder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Turniere wurden gespielt, Traumfänger und Seifen gebastelt, der neueste Tratsch & Klatsch ausgetauscht und in kleinen Gruppen Spiele gespielt.

 

Tag 4

 

Mittwoch 18.07.2018

 

 

 

 

 

 

Durch das Gekreische einiger Stammesführer geweckt starteten wir in den nächsten Tag. Nach einer kleinen Yoga-Übung und einem ordentlichen Frühstück haben wir auch schon unseren Wandertag begonnen. Auf dem Motorik-Wanderweg, den wir entlang gegangen sind, konnten unsere Indianer und Cowboys ihre Balance, Geschick und Ähnliches unter Beweis stellen.

 

 

 

Nach einer ausgiebigen Mittagspause und dem Verzehr unserer Lunchpakete ging es auch schon flott wieder zurück in unser Dorf. Dort angekommen wurden Turniere bestritten, Gruppenspiele gespielt und eine erfrischende Dusche genommen. Zur Freude aller, haben unsere Köche den Grill angeworfen und Würstel, Hähnchen, Mais & Schokobananen zubereitet.

 

 

 

Am Abend haben sich alle Dorfbewohner noch zu einem kleinen Kinoabend mit „Der Schuh des Manitu“ versammelt. Anschließend sind alle erschöpft in ihre Tipis schlafen gegangen.

 

Tag 5

 

Donnerstag 19.07.2018

 

 

 

 

 

 

Vom Blitzlicht überrascht wurden unsere Dorfbewohner heute geweckt und mit einer Runde Schwungtuch in den Tag geschickt. Am Vormittag bekamen sie dann die Aufgabe, Teile einer Schatzkarte zu finden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es ihnen jedoch schnell die benötigten Farbkärtchen aufzutreiben.

 

 

 

 

Nach einer Stärkung durch Munitionssuppe und Pferdeäpfel ging die Suche am Nachmittag auch schon wieder weiter. Natürlich haben unsere geschickten Dorfbewohner schon nach kurzer Zeit den Schatz gefunden. Der Schuh des Manitu führte sie auf den richtigen Pfad.

 

 

 

 

Kurz vor dem Abendessen haben wir uns dann versammelt, um gemeinsam einen Wortgottesdienst zu feiern. Anschließend gingen die Jüngeren verschiedenen Indianernamen auf den Grund und suchten ihre eigenen. In der Zwischenzeit halfen die Älteren der „großen Humsa“ ihren Schatz zu finden.

 

Tag 6

Freitag, 20.07.2018

 

 

 

 

 

 

Durch Flötenklang geweckt starteten wir heute mit einem Morgenlob in den Tag. Anschließend wurden in vielen kleinen Gruppen Auftritte für den großen geplant und einstudiert. Ein Team übernahm dabei die Organisation und behielt den Überblick über die motivierten Dorfbewohner.

 

 

 

 

Unterbrochen wurden sie dabei nur von unseren Küchenmeistern, die heute Börger servierten. Schon die Generalprobe verlief ohne große Hopperlas, da stand dem großen Abend nichts mehr im Wege. Mit der Eröffnung des Buffets begann die Western-Party. An dieser Stelle wollen wir noch einmal den Gewinnern und Gewinnerinnen der Turniere unsere Glückwünsche aussprechen. Nach der Siegerehrung wurden Lieder gesungen, Tänze vorgeführt, eine Diashow präsentiert und vieles mehr.

 

 

 

 

Den erfolgreichen Abschluss der Zusammenführung des Cowboy- und Indianerstammes feierten alle gemeinsam mit einer großen Disco. Spät aber doch gingen alle in ihre Betten und träumten noch von der aufregenden Woche.

 

 

 

Tag 7                                                                             

Samstag, 21.07.2018

 

 

 

 

 

 

Nach einer viel zu kurzen Nacht wurde die Western City mit einem fröhlichen „Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein“ geweckt.

 

 


Nach dem Morgensport wurden die Zimmer geräumt und das Frühstück begann schon beim herunterschleppen der schweren Koffer (manche nahmen auch den Lift). Laurenzia gab dem Ganzen noch den letzten Schliff. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unserer Herberge und traten in unserer luxuriösen Kutsche die Heimreise in die „reale“ Welt an.

 

 

 

 

Am Busterminal wurden unsere frisch gebackenen Indianer beziehungsweiße Cowboys schon von ihren Familien erwartet. Viele neue Freundschaften entstanden in der vergangenen Woche, deshalb fiel der Abschied allen sichtlich schwer. Aber schon heute freuen wir uns auf das nächste Jahr!